Hermann Kappelhoff

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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2013

17 601
- V -
Genre und Gemeinsinn  (2 SWS); Di 12.00-14.00, Hörsaal 2 Habelschwerdter Alle 45
Sichtung: Do, 10.00-12.00, Hörsaal, Grunewaldstr. 35
(9.04) Hermann Kappelhoff,
Matthias Grotkopp, Michael Lück

Wie kaum ein anderer filmtheoretischer Begriff verbindet der des "Genres" die Sphären des alltäglichen, journalistischen, praktischen und wissenschaftlichen Redens über Filme. Es ist zugleich der Begriff, der das Kino in eine bestimmte Erscheinungsform von "Kunst" im Diskurs der Moderne einfügt: Nämlich dass sich Kunst jenseits der Regeln gesellschaftlicher oder religiöser Repräsentation auf ein allen Menschen zugängliches Vermögen des Empfindens zu beziehen vermag. Damit ist zugleich die Anschlussstelle benannt, die das Genrekino - das was durch Thrill und Sentimentalität, Lachen und Weinen zunächst einfach nur unterhält - mit einem bestimmten Denken des Politischen verbindet. Damit ist eine Idee politischer Theorie gemeint, welche jede Form menschlicher Gemeinschaft nur in der konkreten leiblichen Ko-Existenz verortet sieht und politisches Reden und Handeln mit der Gestaltung der konkreten sinnlichen Dimension eines geteilten Wirklichkeitszugangs gleichsetzt. Auf diese Erfahrungsdimension eines gemeinschaftlich geteilten Grundes der Subjektivität zielen wir mit dem Begriff des "Gemeinsinns". Diese Vorlesungsreihe ist auf mehrere Semester angelegt. Wir wollen anhand der Darstellung zentraler Positionen der Genretheorie und der politischen Philosophie diesen Zusammenhang von Kino und Gesellschaft darlegen, zeigen wie das "Genrekino" als ästhetische Praxis auf einen so definierten "Gemeinsinn" bezogen ist.

17 611
- PS -
Genretheorie (2 SWS);  Mi 14.00-16.00 - Grunewaldstr. 35, SR I (Seminarraum),
Sichtung: Mi 12.00-14.00 - Grunewaldstr. 35 K25 (Erster Termin: 15.04)
(10.04) Hermann Kappelhoff

Wie kaum ein anderer filmtheoretischer Begriff verbindet der des "Genres" die Sphären des alltäglichen, journalistischen, praktischen und wissenschaftlichen Redens über Filme. Es ist zugleich der Begriff, der das Kino in eine bestimmte Erscheinungsform von "Kunst" im Diskurs der Moderne einfügt: Nämlich dass sich Kunst jenseits der Regeln gesellschaftlicher oder religiöser Repräsentation auf ein allen Menschen zugängliches Vermögen des Empfindens zu beziehen vermag. Im Zentrum einer theoretischen Arbeit am Begriff des Genrekinos stehen dabei nicht nur die Fragen, die sich der Definierbar- und Analysierbarkeit von Genres und einzelnen Genrefilmen in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit widmen, sondern speziell auch jene, die die Historizität von Genresystemen betreffen und die spezifische Erfahrungsform zu fassen versuchen, die Kino als Genrekino gestaltet. Ziel des Seminars ist es, begleitend zur Vorlesung "Genre und Gemeinsinn", die wichtigsten historischen und aktuellen Positionen der filmwissenschaftlichen Theoriebildung zu Genre und Genrekino zu erarbeiten und zu diskutieren.

17 635
- Ü -
Genre und Gemeinsinn  (2 SWS); Mi 14.00-16.00, Grunewaldstr. 35, SR I (Seminarraum),
Sichtung: Do, 10.00-12.00, Hörsaal, Grunewaldstr. 35
(10.04) Hermann Kappelhoff, Matthias Grotkopp

 

Wie kaum ein anderer filmtheoretischer Begriff verbindet der des "Genres" die Sphären des alltäglichen, journalistischen, praktischen und wissenschaftlichen Redens über Filme. Es ist zugleich der Begriff, der das Kino in eine bestimmte Erscheinungsform von "Kunst" im Diskurs der Moderne einfügt: Nämlich dass sich Kunst jenseits der Regeln gesellschaftlicher oder religiöser Repräsentation auf ein allen Menschen zugängliches Vermögen des Empfindens zu beziehen vermag. Damit ist zugleich die Anschlussstelle benannt, die das Genrekino - das was durch Thrill und Sentimentalität, Lachen und Weinen zunächst einfach nur unterhält - mit einem bestimmten Denken des Politischen verbindet. Damit ist eine Idee politischer Theorie gemeint, welche jede Form menschlicher Gemeinschaft nur in der konkreten leiblichen Ko-Existenz verortet sieht und politisches Reden und Handeln mit der Gestaltung der konkreten sinnlichen Dimension eines geteilten Wirklichkeitszugangs gleichsetzt. Auf diese Erfahrungsdimension eines gemeinschaftlich geteilten Grundes der Subjektivität zielen wir mit dem Begriff des "Gemeinsinns". Wir wollen parallel zur Vorlesung "Genre und Gemeinsinn" ausgewählte Texte aus Genretheorie und politischer Philosophie einer vertiefenden Lektüre unterziehen.

 

17 640
- C -
Mastercolloquium (2 SWS); Do 14.00 -16.00 (11.04) Hermann Kappelhoff
17 650
- C -
Colloquium für Doktoranden (n.V.) Hermann Kappelhoff

 

 



Letzte Aktualisierung: 22 - Mai - 2013
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